v.l.n.r. Wolfgang Flohre (Geschäftsführer Hospizhaus Tecklenburger Land), Marion Robin, Martin Grotholtmann (Geschäftsführer GC Ladbergen), Thorsten Dieks und Hartmut Grotholtmann (Präsident GC Ladbergen)

1.000 Euro für das Hospizhaus Tecklenburger Land

Marion Robin siegte beim Benefizturnier in der Nettowertung. Den zweiten Platz erreichte Thorsten Dieks, vor Jannik Weßeler. Bruttosieger wurde Thomas Sprick. Doch der sportliche Aspekt trat spätestens bei der Spendenübergabe in den Hintergrund. Der Geschäftsführer des Hospizhaus Tecklenburger Land, Wolfgang Flohre, freute sich, dass insgesamt 1.000 Euro zusammen gekommen sind und berichtete im Rahmen der Siegerehrung über seine Arbeit.

Am 20. Juni diesen Jahres wurde das Hospizhaus Tecklenburger Land in Ibbenbüren eröffnet. Neben "Haus Hannah" in Emsdetten ist es das zweite Hospiz im Kreis Steinfurt. Der Bedarf sei da, berichtete Flohre. In beiden Einrichtungen gäbe es lange Wartelisten. Das neue Hospiz hat 10 Betten als Einzelzimmer. Alle barrierefrei mit eigener Terrasse, so dass man im Sommer auch mal den bettlägerigen Patienten nach draußen schieben kann. Das ca. dreißigköpfige angestellte Team sowie weitere 30 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen kümmern sich sieben Tage die Woche rund um die Uhr um die Kranken. Des weiteren gibt es eine eigene Küche, wo die Mahlzeiten nach Wunsch zubereitet werden.

Die Ehrenamtlichen bringen bei Bedarf das Essen auf die Zimmer und stehen auch für Gespräche und persönliche Begleitung zur Verfügung. Oft helfe auch nur das Zuhören ohne viele Worte, erklärte Flohre weiter. Die freiwilligen, engagierten Helfer und Helferinnen werden alle vom Hospizhaus ausgebildet, um den Menschen an ihrem Lebensende zur Seite zu stehen. Auch Angehörige von schwerkranken Patienten können Beratung und Unterstützung bekommen. Familie und Freunde seien jederzeit willkommen und könnten sogar beim Patienten im Zimmer übernachten oder ein Gästezimmer beziehen. 

Anders als im Krankenhaus, könne sich hier das Personal viel Zeit für den Menschen nehmen. Da die Krankenkassen den stationären Aufenthalt nur zu 95 Prozent bezahlen, muss das Hospizhaus im Jahr ca. 200.000 Euro selbst aufbringen. Deshalb freut sich der Geschäftsführer Wolfgang Flohre immer über Spenden, die in erster Linie für die Aufrechterhaltung des normalen Betriebes verwendet werden, wie z. B. Deckung der Personalkosten.

"Wir möchten ein Haus schaffen, in dem Menschen bis zuletzt lachen, weinen und leben können. Ein Haus, in dem sie auch in Würde sterben können, wenn ein Verbleib im gewohnten Umfeld nicht mehr möglich ist. Dafür setzen wir uns alle ein", sagte Flohre.

Auch der Golfclub Ladbergen würde nun mit der Spende dazu beitragen, die Arbeit im Hospizhaus Tecklenburger Land zu sichern und Menschen ein letztes Zuhause zu geben, erklärte der Geschäftsführer abschließend.

Vielen Dank an alle Turnierteilnehmer und Spender!

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